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Filme

PRISONBREAK

Meine neue Lieblingsserie auf RTL. Ich werd in nächster zeit mehr drüber schreiben.

30.8.07 13:57


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Der Kultregisseur

King of Trash

Schon nach seinem zweiten Film galt er selbst Gegnern als einflussreichster Regisseur der Gegenwart - und obwohl er erst vier Filme gedreht hat, stehen bereits Oscar, Golden Globe und Goldene Palme in seiner Schrankwand...

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Vermutlich nicht allzu weit entfernt von der Melville-Büste und der ungekürzten Japan-Fassung von "Schwarze Nymphomanin im Sklavencamp". Denn aus seiner Neigung zu Kunst, Trash und Pulp aus Übersee hat der vormalige Videothekar und Gelegenheitsschauspieler Quentin Tarantino nie einen Hehl gemacht. Im Gegenteil: Ihr verdankt er seine gesamte, kerzengerade Karriere.

Was andere auf der Filmhochschule besorgen, erledigte der Q-Man im heimischen Pantoffelkino. 1965 im Alter von zwei Jahren mit der alleinerziehenden Mutter von Knoxville, Tennessee, nach Los Angeles übergesiedelt, findet der schlaksige Knabe in Filmen eine ideale Zuflucht. Gleich nach der Schule möchte er mitmischen, doch einstweilen reicht es nur zum Job in der örtlichen Videothek. Dort avanciert der junge Mann dank seiner aufrichtigen Begeisterung für alles und jede Art von Schund schnell zum gefragten Beratungsexperten auch für Studiopersonal aus dem benachbarten Hollywood.

2.12.06 01:51


1.12.06 21:25


SAW 3

Die junge Ärztin Lynn Denlon (Bahar Soomekh) hat es zurzeit nicht leicht. Ihre Ehe scheint kurz vor dem Aus zu stehen und ihr Job in einem Krankenhaus ist selbstverständlich sehr nervenaufreibend und stressig. Die ganze Sache wird nicht besser, als sie nach einer anstrengenden Spätschicht hinterrücks überfallen und verschleppt wird. Als sie erwacht, findet sie sich in einer heruntergekommenen, abgelegenen Lagerhalle wieder, wo sie vom im Sterben liegenden Jigsaw (Tobin Bell) und seiner Komplizin Amanda (Shawnee Smith) willkommen geheißen wird.

Bild 1 zu Saw 3
Das erste Jigsaw-Spiel von „Saw 3“ hat es in sich.

Auch für Lynn haben sich die beiden sadistischen Bösewichte mal wieder ein mörderisches Spiel einfallen lassen, in dem es allerdings mal nicht nur um das Leben der Ärztin geht. Jigsaw hält noch eine „Spielfigur“ gefangen. Diese nennt sich Jeff (Angus Macfayden) und wird ebenfalls einem außergewöhnlichen Jigsaw-Spiel unterzogen. Er hält das Leben von mehreren Menschen in seinen Händen und kann diese sterben lassen ohne mit Konsequenzen zu rechnen. Lynn erhält nun die Aufgabe Jigsaw solange am Leben zu halten, bis Jeff sein Spiel beendet hat. Diese Aufgabe stellt sich als schwieriges Unterfangen heraus, nicht nur weil die nervöse und aufgebrachte Amanda der Ärztin ständig im Nacken sitzt. Doch Jigsaw wäre nicht Jigsaw, wenn sein Plan nicht weitaus größer und diabolischer wäre, wie es zunächst scheint.

Kritik:

Wirft man einen Blick auf eines der Filmplakate zu „Saw III“, scheint es als könne der Film kein Wässerchen trüben. Eine Krankenschwester räkelt sich lasziv, mit überschlagenen Beinen, auf einem kleinen Höckerchen. Eine Miene ziert ihr unschuldiges Gesicht, die eher einen gelassenen und zufriedenen als einen verängstigten Gemütszustand widerspiegelt. Weiße Strapse und ein knappes Krankenschwesternoutfit verhüllen ihre ordentlich gesäten, weiblichen Reize. Es scheint fast wie eine Einladung von Regisseur Darren Lynn Bousman zu einem luftig-lockeren Erste Hilfe-Kurs mit der bereits vorgestellten sexy Nurse. Wie nett! Doch kaum ist die Einladung dankend angenommen und der Ort des Geschehens erreicht, offenbart sich den bisher noch gut gelaunten Gästen ein morbides Szenario der übelsten Sorte. Das hübsche Gesicht der freundlichen Krankenschwester verzerrt sich zu einer schmerzgequälten Fratze, der man schreckliche Torturen deutlich ansieht. Überall stehen blutverschmierte Foltergerätschaften im Raum herum. Der dreckige Boden wird von Leichen und abgetrennten Gliedmaßen und Köpfen verhüllt, die das ohnehin schon alptraumhafte Ambiente nicht gerade gemütlicher machen. Diagnose: Jigsaw. The king of pain is back!

Bild 2 zu Saw 3
Obwohl sie sich hassen, müssen sie zusammen halten: Lynn und Amanda.

Lasst uns einen kleinen Rückblick wagen: Zu Beginn des Jahres 2004 enterte ein kleines, schmutziges Independentwerk die deutschen Kinos. „Saw“ hieß der Film, der von Regisseur James Wan und seinem Kumpel Leigh Whannel mit geringsten Mitteln geschaffen wurde. „Saw“ wurde nicht nur durch seine sehr gelungene Inszenierung, sondern vor allem durch seine innovativen Ideen zu einem Smashhit. Der Film verstand es blutrünstigen Sadismus mit einer zwar nicht besonders tiefsinnigen, aber äußerst cleveren und extrem spannenden Geschichte zu kombinieren und steht seitdem auch Pate für die härtere Gangart des Horrorgenre (, die eigentlich nur eine Rückbesinnung auf die 70er ist). Nur ein Jahr später wurde „Saw 2“ unter der Führung von Bousman, der nun auch für Teil 3 verantwortlich ist, fertig gestellt. Obwohl Teil 2 um einiges schwächer daher kam, da die unsympathischen Charaktere nur noch als Schlachtvieh zu gebrauchen waren, wurde der Erfolg des 1.Teils noch übertroffen. Nun geht es in die dritte Runde und Bousman nutzt mit dem Drehbuch von Leigh Whannel die Möglichkeit, um die Fehler des Vorgängers auszumerzen. Teil 3 ist zweifellos sehr gelungen; besser als „Saw 2“. Doch das hohe Niveau des Erstlings wird dennoch nicht erreicht. Zwar liefert Bousman eine makellose Inszenierung, mit heftigen Goreeffekten und höchstüberraschenden Wendungen ab, doch auch die Spielchen eines Jigsaw beginnen irgendwann zu rosten.

Bild 3 zu Saw 3
Tod durch Erfrieren: Wird Jeff die junge Frau retten?

Bousman beschränkt seinen Film diesmal auf wenige Charaktere und Drehorte, was ihm die Möglichkeit gibt die Charakterzeichnung besser zu gestalten als im Vorgänger. Die Hauptprotagonisten werden gerade gut genug vorgestellt und mit Sympathien beladen, dass der Zuschauer Mitleid mit ihnen haben kann. Des Weiteren zeigt „Saw 3“ neue, interessante Aspekte auf. So weiß vor allem der Handlungsstrang um Dr. Denlon zu fesseln. Hier müssen „Gut“ und „Böse“, in Form von Lynn und Amanda an einem Stang ziehen, um Jigsaw zu retten. Natürlich behandelt man einen Gehirntumor nicht mit Bohrmaschine und Kreissäge, doch „Saw“ war schon immer dem Effekt vor Logik und allem anderen dienlich. Wem das nicht passt sollte auch um den dritten Teil einen weiten Bogen machen. Im Laufe des Films kristallisiert sich Shawnee Smith als Amanda, als die interessanteste Figur des Streifens heraus. Zwar darf sie nicht den altklugen und berechnenden Charme eines Tobin Bell versprühen, doch gerät sie in einen Zwiespalt und beginnt an sich und Jigsaw zu zweifeln, was in häufigen Rückblenden wunderbar zur Schau gestellt wird, die nebenbei auch Handlungslücken der vorangegangen Filme schließt. Die Handlungsebene des Jeff wartet dagegen mit unvorstellbarer Brutalität auf und stellt die Frage, wie weit ein Mensch für Vergeltung gehen könnte. Er erhält die Möglichkeit den Tod seines Kindes zu rächen, muss hierfür aber auch über unschuldige Leichen gehen. Diese Szenen bescheren nicht eine Gänsehaut aus Mitleid zu den Opfern, da diese viel zu unbekannt und teils negativ belastet sind, sondern treffen heftig durch einen ungeahnten Härtegrad, der im Vergleich zu den letzten beiden Teilen noch deutlich gesteigert wurde.

Bild 4 zu Saw 3
Gilt schon jetzt als Kultbösewicht: Tobin Bell als Jigsaw.

Doch bereits in den ersten Szenen werden die Bedürfnisse der sadistischen Voyeure im Publikum befriedigt, wenn gleich 3 heftige Folterleckerbissen in den ersten 15 Minuten aus dem Hut gezogen werden. So wird gleich zu Beginn geklärt welch unschöne Dinge Eric Matthews durchmachen musste, nachdem er von Amanda in den Kellerraum eingeschlossen wurde. Außerdem wird dem Zuseher erneut eine kultverdächtige Tötung einer unbekannten Person geliefert und Dina Meyer als Polizistin Kerry, die in allen Teilen vertreten ist, muss lernen, was man mit einem Gefäß voller Säure alles anstellen kann. Schon hier trennt sich die Spreu vom Weizen und zartbesaitete Zuschauer werden bereits den Kinosaal verlassen. Die Inszenierung hat sich nicht groß verändert. Alptraumhafte, wilde Schnittfolgen paaren sich mit düsterer Optik und intensiven Goreeffekten. „Nine Inch Nails“- Mastermind Charlie Clouser steuert erneut den wirkungsvollen Score bei. Solide schauspielerische Leistungen fügen sich nahtlos in das Gesamtbild ein. Die Krönung ist abermals der grandiose Schlusstwist, der diesmal sogar in doppelter Ausführung zelebriert wird. Gleich zweimal wird die gesamte Geschichte des Films komplett umgekrempelt und aus einem anderen Licht dargestellt. Wahrscheinlich hat „Saw 3“ das beste Finale der „Saw“-Reihe auf Lager.

Bild 5 zu Saw 3
Kerry (Dina Meyer) ist dem Geheimnis um Jigsaw gefährlich nahe.

Das US-Einspielergebnis von $ 31 Mio., allein in der ersten Woche, spricht für sich. „Saw 3“ wird sich erneut als riesiger Kassenschlager herausstellen. Rein qualitativ landet er dennoch hinter Teil 1. Zwar ist die Inszenierung wieder sehr überzeugend und spannend ausgefallen, doch die Abnutzung lässt sich nicht verbergen. Teil 1 war deshalb so großartig, weil es etwas ganz Neues war. Mit dem nun mehr dritten Teil wirkt manches uninnovativ wiedergekäut, selbst wenn sich vieles durch die erneut clevere Geschichte, nervenzerreißende Spannungsmomente und den noch heftigeren Brutalitäten kompensieren lässt.
25.11.06 01:23


Neue Horrorfilme

Es macht mir spass zu verkünden das ich wieder da bin nach meiner 2 monatigen Auszeit. Und ich bring gleich einen knaller mit.  Das SAW 3 Feburar in die Kinos kommt wisst ihr sicherlich! Aber jetzt der Hammer Anfang 2008 soll SAW4 in den Kinos anlaufen (Quelle:Filmstarts.de). Und noch eine Fortsetzug ist geplant. Im Mai 2007 Soll Hostel 2 inn die Kinos kommen (Quelle:Filmstarts.de) Damit will ich sagen das ich jetzt wieder voll dabei bin.
23.11.06 21:38


Hostel

Inhalt:

Sie suchen das Abenteuer, und sie finden das nackte Grauen. Die beiden abenteuerlustigen College-Freunde Paxton (Jay Hernandez) und Josh (Derek Richardson) sind mit dem Rucksack unterwegs durch Europa. Ebenso wie ihr neuer Kumpel, der Isländer Oli (Eythor Gudjonsson), gieren die beiden jungen Amerikaner förmlich nach aufregenden Erlebnissen.

Bild 1 zu Hostel
Backpacking hat definitiv auch seine wunderschönen Seiten.

Auf ihrem Trip bekommen die drei einen Geheimtipp: Abseits der üblichen Reiserouten soll im tiefsten Ost-Europa ein Nirwana für Backpacker liegen – ein Hostel in der Slowakei, in dem atemberaubende und obendrein noch willige Frauen auf sie warten sollen. Und tatsächlich: Die Freunde lernen die beiden Schönheiten Natalya (Barbara Nedeljakova) und Svetlana (Jana Kaderabková kennen.

Bild 2 zu Hostel
Josh und Paxton können ihr Glück bei den Frauen kaum fassen.

Paxton, Josh und Oli haben die Zeit ihres Lebens. Doch die währt nur kurz. Zu spät bemerken sie, dass sie in einer tödlichen Falle sitzen. Flucht ist unmöglich – die Backpacker stecken bereits mitten in den finstersten Abgründen der menschlichen Natur. Was sie dort erleben, ist so unvorstellbar, dass es alles in den Schatten stellt, was an Grausamkeit und Perversion bislang bekannt war und nur als Mythos galt. Haben sie eine Chance, diesen Alptraum zu überleben...?

Kritik:

Ursprünglich wurde die amerikanische Verleihfirma „Lions Gate“ von Regisseur Robert Altman für den Vertrieb seiner eigenen Filme gegründet. Nach dem Börsengang verlor Altman wie so viele seiner Kollegen die Kotrolle über seine Firma. Heute versteht „Lions Gate“ es wie kein anderer Verleih, aktuelle Strömungen auszuschlachten und mit kontroversen Themen Geld zu verdienen. Die Exploitation zieht dabei weite Kreise, egal ob Politik („L.A. Crash&ldquo, Black Cinema („Diary of a Mad Black Woman&ldquo oder die stets vorhandene Lust nach mehr Blut („Saw“ und „Saw II&ldquo, alles wird von „Lions Gate“ in qualitativ mehr oder minder hochwertiger Form in Bares umgesetzt. Dabei überzeugen vor allem die ausgeklügelten PR-Kampagnen des Verleihs, zuletzt wurden mit dem „Saw II“-Poster, auf dem ein paar abgetrennte Finger zu sehen waren, so hohe Wellen geschlagen, dass der Film mit einem Budget von nur vier Millionen Dollar über achtzig Millionen einspielte. Auch „Hostel“ brachte es durch eine ähnliche Kampagne, die ihn als einen der härtesten Horror-Streifen ever anpries, bei einem Budget von nur viereinhalb Millionen immerhin auf ein US-Einspiel von knapp fünfzig Millionen.

Bild 3 zu Hostel
Plastikball im Mund und Tarantino ist Produzent = „Pulp Fiction“ – Zitat.

Aber die schlechte Nachricht für alle gebannt-wartenden Gore-Hounds zuerst: „Hostel“ ist zwar für ein Major Release - was den Blutfluss angeht - nicht gerade ohne, der Film ist aber auch nicht härter als die beiden „Saw“-Teile. Es gibt im Endeffekt nur eine wirklich heftige Szene (in der ein Auge und viel gelbe Soße vorkommt), die weit über das normale Horror-Maß hinausgeht. Auch der psychische Terror, den der Film durch langsame Kamerafahrten über die verschiedenen Folterwerkzeuge und Gerätschaften, über deren Verwendungszeck und genaue Anwendungsweise die Phantasie des Zuschauers entscheidet, erzeugt, bleibt in einem erträglichen Rahmen. Diese - an das Terrorkino der 70er Jahre erinnernden - Sequenzen sind nämlich meist so kurz, dass die Anspannung des Zuschauers bei weitem nicht die Ausmaße wie etwa bei Was Cravens „Mondo Brutale“ oder Tobe Hoopers „The Texas Chainsaw Massacre“, die ihr Publikum minutenlang keine Luft holen ließen, erreicht.

Bild 4 zu Hostel
Anwälte oder Familienväter –in der Slowakei werden sie alle zu Schlächtern.

Ist „Hostel“ aber auch kein übertriebenes Schlachtfest geworden, so ist er doch ein überraschend guter Exploitation-Film. Normalerweise sitzen in der ersten Hälfte eines Horrorfilms spätpubertierende Jugendliche saufend um ein Lagerfeuer (so auch in Eli Roths Debüt „Cabin Fever&ldquo und prahlen mit ihren Sex-Geschichten. In „Hostel“ geht Roth noch einen Schritt weiter, hier prahlen die Jungs nicht nur, sondern in fast jeder Szene läuft eine heiße, willige, meist slowakische Braut mit mindestens nacktem Oberkörper durchs Bild. Bei all den Erfolgen der drei Protagonisten übersteht der Kinobesucher den Angriff auf sein männliches Ego sowieso nur, weil er weiß, dass zumindest ein paar der Sex-Touristen später noch auf äußerst grausame Weise abgeschlachtet werden. Die Geschehnisse in den düsteren Katakomben von „Elite Hunting“ sind dann zwar ohne den letzten inszenatorischen Kniff, aber auch ohne auffallende Schwächen absolut genre-konform solide in Szene gesetzt - nur das aufgesetzte, Themen verfremdene Rache-Ende schmälert den Gesamteindruck ein wenig.

Bild 5 zu Hostel
Ob er mit durchschnittenen Achillesfersen noch eine Chance zur Flucht hat?

In unserer dekadenten Überflussgesellschaft gibt es eigentlich nur noch einen Nervenkitzel, der nicht mit Geld zu bezahlen ist: das Töten eines anderen Menschen (zumindest ohne rechtliche Konsequenzen befürchten zu müssen). Man muss die Möglichkeit des Kaufens von Menschenleben in „Hostel“ damit auch als bittere Kritik an unserer nur auf Konsum ausgerichteten, dem Kapitalismus komplett unterworfenen Gesellschaft auffassen. Zwar wird diese konsumkritische Seite im Film selbst nur in einer einzigen Szene, in der ein amerikanischer Kunde (Rick Hoffman, der Porsche-fahrende Anwalt aus „Final Call&ldquo darüber sinniert, ob er sein Opfer nun lieber langsam zerstückeln oder mit einem Kopfschuss schnell töten soll, offensiv in den Vordergrund gestellt, aber auch in allen anderen Momenten schwingt dieser düstere Unterton stets mit. So ist Eli Roth mit seinem kleinen, schmutzigen Genrefilm „Hostel“ ein interessanterer gesellschaftskritischer Beitrag gelungen, als ihn die meisten anspruchsvollen Dramen für sich verbuchen können.
 
Fazit:

Nicht das angepriesene Schlachtfest, aber dafür ein guter Genrefilm mit hochinteressantem Thema und einem durchweg überzeugenden Inszenierungs-Stil.
17.8.06 21:17


Saw 2

Jigsaw (Tobin Bell) lebt! Und er hat sich neue Spiele ausgedacht. Nachdem ein Mordopfer entdeckt wird, an dem Jigsaw deutlich seine Handschrift hinterlassen hat, nimmt Detective Eric Matthews (Donnie Wahlberg) seine Spur auf.

Bild 1 zu Saw 2
Jigsaws spielt auch in „Saw 2“ wieder mit seiner geliebten Clowns-Puppe.

Erstaunlich schnell schafft er es, Jigsaw zu finden – um sofort festzustellen, dass der Fahndungserfolg nur Teil eines mörderischen Spiels ist. Denn das Mastermind hält Metthews´ Sohn Daniel (Erik Knudsen) und sieben weitere Menschen in einem Haus gefangen. Sie haben nur zwei Stunden, um die versteckten Hinweise zu entschlüsseln und der Todesfalle zu entkommen. Und Matthews muss das mörderische Spiel scheinbar ohnmächtig auf einem Videomonitor mit ansehen...

ritik:

Der zweite Teil eines Horrorfilms muss vor allem eines bieten – mehr Blut. Das fließt in „Saw 2“ fraglos in Strömen, das Herzblut der Macher von „Saw“ ist dafür aber nicht mehr vorhanden. Weil man ganz schnell ganz viel Geld verdienen wollte, hat man einfach ein altes Drehbuch, das thematisch zumindest einigermaßen passt, aus der Schublade geholt und den ursprünglich angedachten Killer durch Jigsaw ersetzt. Für den „Saw“-Fan eine schlechte Nachricht, für mich als „Saw“-Hasser die letzte Hoffnung auf einen besseren zweiten Teil. Aber schon die erste Szene, in der ein Gefangener sein Auge herausschneiden muss, wenn er seinen Kopf nicht in einer „Eisernen Jungfrau“ zerquetscht sehen will, lässt Fans erleichtert durchatmen und mich die Hoffnung in das moderne Horrorkino endgültig verlieren.

Bild 2 zu Saw 2
Das erste Opfer: Der rettende Schlüssel steckt hinter seinem Auge.

Nach dieser „Saw“ Reminiszenz, beginnt die Szenerie im Horrorhaus. Und man ist zumindest kurzfristig positiv überrascht. Die Inszenierung ist bei weitem nicht so eintönig wie im ersten Teil. Auch wenn die Werbe-Vergangenheit von Regisseur Darren Lynn Bousman in den schnellen Schnitten durchscheint, sind die Bilder viel aufregender. Leider gibt es wieder keine durchgängige Spannungsdramaturgie, sondern nur eine unmotivierte Aneinanderreihung von ausgeklügelten Tötungsszenerien. Atmosphärisch ist der Nullpunkt so ziemlich schnell erreicht. Und da die Figuren kein Bisschen sympathisch sind und auf Grund der unterirdisch spielenden Darsteller auch keine Glaubwürdigkeit ausstrahlen, ist auch mitfiebern Fehlanzeige.

Bild 3 zu Saw 2
Man möchte gar nicht wissen, wo die Frau ihre Hände da reingesteckt hat.

Warum ist „Saw 2“ menschenverachtend? Jigsaw ist der Ansicht, dass er über sündige Menschen richten darf. Er gibt ihnen noch eine letzte Chance, ihre Sünden zu büßen, aber dann werden sie auch schon auf perfide Art einen Kopf kürzer gemacht. Die zynische Patchwork-Moral des Killers reicht natürlich nicht, um auch dem Film Fragwürdigkeit vorwerfen zu können. Auch das Jigsaw durch seine gelassene, kultivierte Art beim Zuschauer durchaus Sympathien und Glaubwürdigkeit erntet, reicht noch nicht aus. Dann müsste man nämlich auch „Schweigen der Lämmer“ und „Sieben“ ablehnen, auch hier werden die Killer zeitweise „bewundert“. Aber es gibt einen entscheidenden Unterschied, diese beiden Filme stoßen den Zuschauer zumindest immer mal wieder vom Täter weg und lassen ihn aus der Entfernung über das Geschehen reflektieren. Anthony Hopkins Hannibal Lecter erschreckt durch Kannibalismus und in „Sieben“ wird Kevin Spaceys John Doe dadurch hinterfragt, dass der Zuschauer durch den Schmerz der Identifikationsfigur Brad Pitt und dem Tod der Sympathieträgerin Gwyneth Paltrow auch an die Schattenseiten der Taten erinnert wird. Unter den Gefangenen in „Saw 2“ gibt es aber keine echten Sympathieträger, dem Zuschauer wird stattdessen eingeredet, die Figuren hätten den Tod durchaus verdient. Außerdem bleibt Jigsaw steril, er hat nie eigenhändig einen Menschen getötet, seine Krebskrankheit schiebt ihn sogar in die Ecke eines Opfers. So wird die Figur Jigsaw und damit seine Moral von der Inszenierung, die sich voll in seinen Dienst stellt, glorifiziert und sein Sieg über die Guten als Sieg seiner zynischen Weltsicht über die Menschlichkeit gefeiert.

Bild 4 zu Saw 2
Weil ihnen langweilig ist, spielen die Gefangenen „Hänsel und Gretel“ nach.

Bis hierhin dürfte beim lesen sehr klar geworden sein, dass ich „Saw 2“, wenn auch nicht ganz so grottig wie den ersten Teil, doch sehr schlecht finde. Da es aber mindestens genauso viele Fans wie Gegner des Franchise gibt, möchte ich hier nun noch kurz die überwiegende Meinung derjenigen Pressevorführungs-Besucher zusammenfassen, die „Saw“ gut bis sehr gut finden. Die perfiden Spielereien Jigsaws sind noch zahlreicher und haben wieder zu ungläubigem Staunen geführt. Trotzdem wurde von den meisten die Originalität des ersten Teils vermisst. Das liegt vor allem daran, dass sich die Versuchsanordnung von einem Badezimmer auf ein ganzes Haus ausgeweitet hat. War die Situation der Versuchsobjekte in „Saw“ schon nach einigen Minuten offen gelegt, öffnet sich in „Saw 2“ immer wieder eine neue Tür und eine neue Falle taucht auf. So kann sich der Zuschauer nie ein Bild über das gesamte Spiel machen, das so doch sehr beliebig abläuft.
 
Fazit:

Auch wenn „Saw 2“ einen Tick interessanter inszeniert ist als der erste Teil, bleibt er immer noch amateurhaft gespielter, menschenverachtender Müll. Aber fairnesshalber sei gesagt: Die Fans der kranken Spiele aus „Saw“ werden auch nach diesem Verriss wissen, was für ein blutiges Fest sie erwartet.
17.8.06 21:20





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