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Inhalt:

Sie suchen das Abenteuer, und sie finden das nackte Grauen. Die beiden abenteuerlustigen College-Freunde Paxton (Jay Hernandez) und Josh (Derek Richardson) sind mit dem Rucksack unterwegs durch Europa. Ebenso wie ihr neuer Kumpel, der Isländer Oli (Eythor Gudjonsson), gieren die beiden jungen Amerikaner förmlich nach aufregenden Erlebnissen.

Bild 1 zu Hostel
Backpacking hat definitiv auch seine wunderschönen Seiten.

Auf ihrem Trip bekommen die drei einen Geheimtipp: Abseits der üblichen Reiserouten soll im tiefsten Ost-Europa ein Nirwana für Backpacker liegen – ein Hostel in der Slowakei, in dem atemberaubende und obendrein noch willige Frauen auf sie warten sollen. Und tatsächlich: Die Freunde lernen die beiden Schönheiten Natalya (Barbara Nedeljakova) und Svetlana (Jana Kaderabková kennen.

Bild 2 zu Hostel
Josh und Paxton können ihr Glück bei den Frauen kaum fassen.

Paxton, Josh und Oli haben die Zeit ihres Lebens. Doch die währt nur kurz. Zu spät bemerken sie, dass sie in einer tödlichen Falle sitzen. Flucht ist unmöglich – die Backpacker stecken bereits mitten in den finstersten Abgründen der menschlichen Natur. Was sie dort erleben, ist so unvorstellbar, dass es alles in den Schatten stellt, was an Grausamkeit und Perversion bislang bekannt war und nur als Mythos galt. Haben sie eine Chance, diesen Alptraum zu überleben...?

itik:

Ursprünglich wurde die amerikanische Verleihfirma „Lions Gate“ von Regisseur Robert Altman für den Vertrieb seiner eigenen Filme gegründet. Nach dem Börsengang verlor Altman wie so viele seiner Kollegen die Kotrolle über seine Firma. Heute versteht „Lions Gate“ es wie kein anderer Verleih, aktuelle Strömungen auszuschlachten und mit kontroversen Themen Geld zu verdienen. Die Exploitation zieht dabei weite Kreise, egal ob Politik („L.A. Crash&ldquo, Black Cinema („Diary of a Mad Black Woman&ldquo oder die stets vorhandene Lust nach mehr Blut („Saw“ und „Saw II&ldquo, alles wird von „Lions Gate“ in qualitativ mehr oder minder hochwertiger Form in Bares umgesetzt. Dabei überzeugen vor allem die ausgeklügelten PR-Kampagnen des Verleihs, zuletzt wurden mit dem „Saw II“-Poster, auf dem ein paar abgetrennte Finger zu sehen waren, so hohe Wellen geschlagen, dass der Film mit einem Budget von nur vier Millionen Dollar über achtzig Millionen einspielte. Auch „Hostel“ brachte es durch eine ähnliche Kampagne, die ihn als einen der härtesten Horror-Streifen ever anpries, bei einem Budget von nur viereinhalb Millionen immerhin auf ein US-Einspiel von knapp fünfzig Millionen.

Bild 3 zu Hostel
Plastikball im Mund und Tarantino ist Produzent = „Pulp Fiction“ – Zitat.

Aber die schlechte Nachricht für alle gebannt-wartenden Gore-Hounds zuerst: „Hostel“ ist zwar für ein Major Release - was den Blutfluss angeht - nicht gerade ohne, der Film ist aber auch nicht härter als die beiden „Saw“-Teile. Es gibt im Endeffekt nur eine wirklich heftige Szene (in der ein Auge und viel gelbe Soße vorkommt), die weit über das normale Horror-Maß hinausgeht. Auch der psychische Terror, den der Film durch langsame Kamerafahrten über die verschiedenen Folterwerkzeuge und Gerätschaften, über deren Verwendungszeck und genaue Anwendungsweise die Phantasie des Zuschauers entscheidet, erzeugt, bleibt in einem erträglichen Rahmen. Diese - an das Terrorkino der 70er Jahre erinnernden - Sequenzen sind nämlich meist so kurz, dass die Anspannung des Zuschauers bei weitem nicht die Ausmaße wie etwa bei Was Cravens „Mondo Brutale“ oder Tobe Hoopers „The Texas Chainsaw Massacre“, die ihr Publikum minutenlang keine Luft holen ließen, erreicht.

Bild 4 zu Hostel
Anwälte oder Familienväter –in der Slowakei werden sie alle zu Schlächtern.

Ist „Hostel“ aber auch kein übertriebenes Schlachtfest geworden, so ist er doch ein überraschend guter Exploitation-Film. Normalerweise sitzen in der ersten Hälfte eines Horrorfilms spätpubertierende Jugendliche saufend um ein Lagerfeuer (so auch in Eli Roths Debüt „Cabin Fever&ldquo und prahlen mit ihren Sex-Geschichten. In „Hostel“ geht Roth noch einen Schritt weiter, hier prahlen die Jungs nicht nur, sondern in fast jeder Szene läuft eine heiße, willige, meist slowakische Braut mit mindestens nacktem Oberkörper durchs Bild. Bei all den Erfolgen der drei Protagonisten übersteht der Kinobesucher den Angriff auf sein männliches Ego sowieso nur, weil er weiß, dass zumindest ein paar der Sex-Touristen später noch auf äußerst grausame Weise abgeschlachtet werden. Die Geschehnisse in den düsteren Katakomben von „Elite Hunting“ sind dann zwar ohne den letzten inszenatorischen Kniff, aber auch ohne auffallende Schwächen absolut genre-konform solide in Szene gesetzt - nur das aufgesetzte, Themen verfremdene Rache-Ende schmälert den Gesamteindruck ein wenig.

Bild 5 zu Hostel
Ob er mit durchschnittenen Achillesfersen noch eine Chance zur Flucht hat?

In unserer dekadenten Überflussgesellschaft gibt es eigentlich nur noch einen Nervenkitzel, der nicht mit Geld zu bezahlen ist: das Töten eines anderen Menschen (zumindest ohne rechtliche Konsequenzen befürchten zu müssen). Man muss die Möglichkeit des Kaufens von Menschenleben in „Hostel“ damit auch als bittere Kritik an unserer nur auf Konsum ausgerichteten, dem Kapitalismus komplett unterworfenen Gesellschaft auffassen. Zwar wird diese konsumkritische Seite im Film selbst nur in einer einzigen Szene, in der ein amerikanischer Kunde (Rick Hoffman, der Porsche-fahrende Anwalt aus „Final Call&ldquo darüber sinniert, ob er sein Opfer nun lieber langsam zerstückeln oder mit einem Kopfschuss schnell töten soll, offensiv in den Vordergrund gestellt, aber auch in allen anderen Momenten schwingt dieser düstere Unterton stets mit. So ist Eli Roth mit seinem kleinen, schmutzigen Genrefilm „Hostel“ ein interessanterer gesellschaftskritischer Beitrag gelungen, als ihn die meisten anspruchsvollen Dramen für sich verbuchen können.
 
Fazit:

Nicht das angepriesene Schlachtfest, aber dafür ein guter Genrefilm mit hochinteressantem Thema und einem durchweg überzeugenden Inszenierungs-Stil.



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